Chaga
Inonotus obliquus
Auch bekannt als: Schiefer Schillerporling
Mit KI generiert
Merkmale
- Hutfarbe
- Kein Hut; die auffällige Wuchsform ist ein schwarzes, tief rissiges, kohleartig wirkendes Sklerotium am Stamm, innen rost- bis zimtbraun
- Röhren
- Der eigentliche Fruchtkörper wächst flach ausgebreitet unter der Rinde, mit bräunlichen, schrägen Poren; er wird meist erst nach dem Absterben des Baumes und nur selten sichtbar
- Stielfarbe
- Kein Stiel
- Fleischfarbe
- Rost- bis zimtbraun, korkig-holzig und sehr hart
- Farbe
- Außen schwarz, innen rostbraun
- Sporenpulver
- Blass bräunlich
- Geruch
- Unauffällig, leicht holzig
- Geschmack
- Mild bitter, holzig
- Vorkommen
- Parasit fast ausschließlich an lebenden Birken, sehr selten an Erle, Buche oder Eberesche; Schwerpunkt in kühl-borealen Regionen Nord- und Osteuropas sowie Sibiriens, in Deutschland selten.
- Zeitraum
- Ganzjährig zu finden, da das Sklerotium mehrjährig am Baum bleibt; traditionell wird im Spätwinter geerntet
- Verwendbarkeit
- Kein Speisepilz – das Material ist holzhart. Traditionell wird ein Aufguss oder Extrakt zubereitet. Gesundheitsbezogene Wirkungen sind wissenschaftlich nicht belegt; der hohe Oxalatgehalt hat bei dauerhaftem, hoch dosiertem Konsum dokumentiert zu Nierenschäden geführt. Wechselwirkungen mit Blutzucker senkenden Mitteln und Blutverdünnern sind möglich – Einnahme nur nach ärztlicher Abklärung. Die Entnahme schädigt die Birke; Wildbestände sind vielfach übernutzt.
- Besonderheiten
- Was gesammelt wird, ist nicht der Fruchtkörper, sondern ein steriles Dauergewebe (Sklerotium) des Pilzes
- Weitere Merkmale
- Schwarze, rissig-kohlige, unregelmäßige Auswuchsform am Birkenstamm mit rostbraunem, korkig-hartem Inneren – auf den ersten Blick eher wie ein Baumkrebs als wie ein Pilz.
Vorkommenskalender
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez