Pilzfinder
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Chaga

Inonotus obliquus
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Merkmale

HutfarbeKein Hut; die auffällige Wuchsform ist ein schwarzes, tief rissiges, kohleartig wirkendes Sklerotium am Stamm, innen rost- bis zimtbraun
RöhrenDer eigentliche Fruchtkörper wächst flach ausgebreitet unter der Rinde, mit bräunlichen, schrägen Poren; er wird meist erst nach dem Absterben des Baumes und nur selten sichtbar
StielfarbeKein Stiel
FleischfarbeRost- bis zimtbraun, korkig-holzig und sehr hart
FarbeAußen schwarz, innen rostbraun
SporenpulverBlass bräunlich
GeruchUnauffällig, leicht holzig
GeschmackMild bitter, holzig
VorkommenParasit fast ausschließlich an lebenden Birken, sehr selten an Erle, Buche oder Eberesche; Schwerpunkt in kühl-borealen Regionen Nord- und Osteuropas sowie Sibiriens, in Deutschland selten.
ZeitraumGanzjährig zu finden, da das Sklerotium mehrjährig am Baum bleibt; traditionell wird im Spätwinter geerntet
VerwendbarkeitKein Speisepilz – das Material ist holzhart. Traditionell wird ein Aufguss oder Extrakt zubereitet. Gesundheitsbezogene Wirkungen sind wissenschaftlich nicht belegt; der hohe Oxalatgehalt hat bei dauerhaftem, hoch dosiertem Konsum dokumentiert zu Nierenschäden geführt. Wechselwirkungen mit Blutzucker senkenden Mitteln und Blutverdünnern sind möglich – Einnahme nur nach ärztlicher Abklärung. Die Entnahme schädigt die Birke; Wildbestände sind vielfach übernutzt.
BesonderheitenWas gesammelt wird, ist nicht der Fruchtkörper, sondern ein steriles Dauergewebe (Sklerotium) des Pilzes
Weitere MerkmaleSchwarze, rissig-kohlige, unregelmäßige Auswuchsform am Birkenstamm mit rostbraunem, korkig-hartem Inneren – auf den ersten Blick eher wie ein Baumkrebs als wie ein Pilz.

Vorkommenskalender

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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