Pilzfinder
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Grünling

Tricholoma equestre
Mit KI generiert
GrünlingMit KI generiert
Giftig — nicht zum Verzehr geeignet
Grünling ist giftig. Bestimme niemals allein anhand dieser Seite — bei Verdacht auf Vergiftung sofort die 112 oder die für deine Region zuständige Giftnotrufzentrale kontaktieren.
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Merkmale

HutfarbeOlivgelb bis gelbgrün, Mitte oft bräunlich bis rötlichbraun, feinschuppig-faserig, bei Feuchtigkeit klebrig und dann meist mit Sand verklebt
LamellenAusgebuchtet angewachsen, dicklich, leuchtend schwefel- bis zitronengelb
StielfarbeGelb bis blass olivgelb, faserig, oft tief im Sand steckend, ohne Ring
FleischfarbeWeiß bis blassgelb, unter der Huthaut gelblich
FarbeOlivgelber Hut mit auffällig schwefelgelben Lamellen und gelbem Stiel
SporenpulverWeiß
GeruchUnauffällig bis schwach mehlig-gurkig
GeschmackMild, mehlig – wegen der Giftigkeit nicht kosten
VorkommenMykorrhiza-Partner der Kiefer, auf sandigen, nährstoffarmen Böden in Kiefernwäldern, Sandheiden und Küstendünen; die Fruchtkörper stecken oft halb im Sand oder in der Nadelstreu.
ZeitraumSeptember bis November, Schwerpunkt Oktober
VerwendbarkeitKein Speisepilz mehr – vom Verzehr wird abgeraten. Der Grünling galt jahrzehntelang als guter, handelsfähiger Speisepilz. Nach einer 2001 veröffentlichten französischen Fallserie mit Rhabdomyolyse (Zerfall der Skelettmuskulatur) nach wiederholtem Verzehr über mehrere Tage, darunter Todesfälle, wird er heute als giftig eingestuft. Warnzeichen wären Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin einige Tage nach dem Essen; in diesem Fall sofort ärztliche Hilfe suchen.
BesonderheitenBeispiel für eine Neubewertung der Essbarkeit: früher geschätzter Speisepilz, heute Giftpilz
Weitere MerkmaleFleischiger Ritterling mit olivgelbem, oft sandverklebtem Hut, leuchtend schwefelgelben Lamellen und gelbem, ringlosem Stiel aus sandigen Kiefernwäldern.

Vorkommenskalender

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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