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Shiitake
Lentinula edodes
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Merkmale
| Hutfarbe | Jung dunkel- bis kastanienbraun, später heller braun, oft mit weißlichen Velumresten oder Schuppen, bei Trockenheit felderig aufreißend |
| Lamellen | Weiß bis cremefarben, dicht, ausgebuchtet angewachsen, bei Verletzung und im Alter bräunend |
| Stielfarbe | Weißlich bis hellbraun, faserig-zäh, oft etwas außermittig angesetzt |
| Fleischfarbe | Weiß, zäh-elastisch |
| Farbe | Brauner Hut mit weißen Lamellen und weißlich-braunem, faserigem Stiel |
| Sporenpulver | Weiß |
| Geruch | Frisch mild pilzig, getrocknet intensiv würzig-knoblauchartig |
| Geschmack | Mild bis kräftig würzig, umami |
| Vorkommen | In Mitteleuropa nicht heimisch, ausschließlich als Kulturpilz auf Laubholz – beimpfte Buchen- oder Eichenstämme sowie Sägemehl-Substratblöcke. Wild in Ostasien an abgestorbenem Laubholz, unter anderem am Shii-Baum (Castanopsis). |
| Zeitraum | Als Kulturpilz ganzjährig verfügbar; wild in Mitteleuropa nicht zu erwarten |
| Verwendbarkeit | Sehr guter Speisepilz, ausschließlich gut durchgegart verwenden. Roher oder nur kurz angebratener Shiitake kann eine sogenannte Shiitake-Dermatitis auslösen – einen striemenförmigen Hautausschlag, der auf das hitzelabile Polysaccharid Lentinan zurückgeführt wird. Die zähen Stiele werden meist entfernt oder für Brühe mitgekocht. |
| Besonderheiten | Weltweit einer der wichtigsten Kulturspeisepilze; getrocknet entwickelt er durch Lenthionin ein intensives, knoblauchartiges Aroma |
| Weitere Merkmale | Mittelgroßer, braunhütiger Blätterpilz mit zähem, faserigem Stiel und weißen, bei Verletzung bräunenden Lamellen; getrocknet stark aromatisch. |
Vorkommenskalender
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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