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Waldchampignon
Agaricus sylvicola
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Merkmale
| Hutfarbe | Weiß bis cremeweiß, glatt bis seidig, auf Druck und im Alter gelblich fleckend |
| Lamellen | Frei, jung weißlich bis blass graurosa, dann rosa, im Alter schokoladen- bis schwarzbraun |
| Stielfarbe | Weiß, auf Druck gilbend, mit häutigem, hängendem Ring und keulig bis knollig verdickter Basis |
| Fleischfarbe | Weiß, im Schnitt allenfalls schwach gilbend, nicht rötend |
| Farbe | Insgesamt weiß bis creme mit gelblichen Druckstellen |
| Sporenpulver | Dunkel purpurbraun |
| Geruch | Deutlich nach Anis oder Bittermandel |
| Geschmack | Mild, nussig |
| Vorkommen | In Laub- und Nadelwäldern auf Waldboden und Nadelstreu, gern an Wegrändern und in Fichtenschonungen. Saprobiont, kein Mykorrhizapilz. |
| Zeitraum | Juni bis November, Schwerpunkt August bis Oktober |
| Verwendbarkeit | Guter Speisepilz, gegart wie ein Zuchtchampignon verwendbar. Nur sammeln, wenn rosa bis braune Lamellen und der Anisgeruch eindeutig sind – bei weißen Lamellen niemals mitnehmen. |
| Besonderheiten | Gilbt bei Berührung, aber ohne den unangenehmen Karbolgeruch des Karbol-Champignons |
| Weitere Merkmale | Schlanker, weißer Egerling mit Anisgeruch, häutigem Ring, knolliger Stielbasis und rosa bis braun verfärbenden Lamellen. |
Vorkommenskalender
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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