Pilze im Frühling

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Mittwoch, 31. Januar 2018, 09:37 Uhr

    Schon früh im Jahr erscheinen die ersten essbaren Morcheln, Maipilze und Morchelbecherlinge.

    Morcheln erscheinen ab April in Auenwäldern, Parkanlagen, Gärten, auf Ödland oder Schutthalden. Wachsen die Morcheln, was häufig vorkommt, auf Rindenmulch, wird man sie meistens im Folgejahr vermissen. Auf Rindenmulch erscheinen sie nur ein einziges mal. Sie zählen zu den beliebtesten Speisepilzen, ihre Konsistenz und ihr Aroma sind einzigartig. Morcheln lassen sich hervorragend trocknen und sind dem entsprechend immer im Handel vorhanden. In Deutschland wachsen etwa 12 verschiedene Morchel-Arten, die sich vor allem in der Größe und Farbe voneinander unterscheiden. Am häufigsten und bekanntesten ist die Spitzmorchel, die ihren Namen der mützenartigen Form ihres Huts verdankt. Je nach Art werden Morcheln etwa 4-12 cm hoch und 4-9 cm dick. Ihr Hut kann hellockerfarben, gelbgrau, gelblich braun, dunkelbraun oder fast schwarz sein. Dabei gilt als Faustregel: Je dunkler, desto aromatischer – allerdings leider auch desto rarer und teurer.  Zum Glück braucht man aber nicht viel davon, denn Morcheln schmecken ausgesprochen intensiv, sodass schon kleine Mengen genügen.



     



    Maipilze erscheinen ebenfalls ab April. Wer ihn sammelt sollte über gute Erfahrung verfügen.
    Für Anfänger gilt „Finger weg von weißen Pilzen“.
    Wer sich auskennt, und auf den gurkenartigen Geruch, die weißen Sporen und die nicht rötlich werdenden Bruchstellen achtet, wird mit einen festen, leckeren Pilz belohnt.



    Der unangenehme Geruch verschwindet beim Kochen.



     



     



    Morchelbecherlinge findet man im Frühling, hauptsächlich im April, zur Apfelblüte.
    Humusreiche Wiesen und Auwälder, kalkreiche ungedüngte Böden und viel Feuchtigkeit sind perfekte Anzeiger für diesen überaus leckeren Pilz. Findet man außerdem Schlüsselblumen, Schneeglöckchen und Maiglöckchen steht einer erfolgreichen Suche nichts mehr im Weg.


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